Unser Netzwerk

Das Youth Network for River Action (YNRA) wird seit 2015 von folgenden Organisationen unterstützt: Centar za zivotnu sredinu Bosnia/Herzegonia, Daugavpils University, DUH, FEE Latvia, Getidos, Good Planet Belgium, Green Osijek, Grüne Liga, Guardians of Ecology, Hnuti Brontosaurus, EcoPeace Middle East, Klub Gaia, Legaambiente, Leeway Collective, Living Taff, Novo Badeste, People and Water, SOS Loire Vivante/European Rivers Network, Surfrider Foundation Europe, Strom života,Udruga Oppidum, Valcea Scouts, Vilniaus licejus, WWF Österreich/Generation Earth, Youth and Environment Europe, Young Biologists Association Armenia.

Über die Big Jump Challenge

Das YNRA ist aus der Big Jump Challenge 2015 entstanden. Die Big Jump Challenge wurde von GETIDOS in Kooperation mit dem European Rivers Network initiiert und gemeinsam mit Praxispartnern 2012 erstmals deutschlandweit umgesetzt. 2013 fand die Jugendkampagne zum Europäischen Flussbadetag in Deutschland erneut statt. Die Gewinnerteams wurden 2012 und 2013 zum "Flussparlament" in den Deutschen Bundestag eingeladen. Daraufhin fand 2014-15 eine europaweite Big Jump Challenge statt.

Die Initiatoren der Big Jump Challenge

GETIDOS

Die sozial-ökologische Plattform GETIDOS forscht zu nachhaltigen Problemlösungen mit einem Schwerpunkt auf Social Entrepreneurship und soziale Innovationen und bietet dazu auch Bildungsangebote an. GETIDOS steht für „Getting things Done Sustainably“. Der Schwerpunkt der Forschung und Bildung liegt auf Social Entrepreneurship im Wassersektor. GETIDOS hat die Big Jump Challenge in Deutschland 2012 und 2013 organisiert. Die Gewinnerteams wurden jeweils zum "Flussparlament" in den Deutschen Bundestag eingeladen.

www.getidos.net

BJC contact: info@bigjumpchallenge.net

 

European Rivers Network (ERN)

Das European Rivers Network (ERN) ist ein europäisches Informations- und Arbeitsnetzwerk für den Schutz der Flüsse und für ein nachhaltiges Wassermanagement. Ziel von ERN ist es, Organisationen und Einzelpersonen zu vernetzen und die Kommunikation zwischen diesen Organisationen zu verbessern (Umwelt, Kultur-, Menschenrechts- und Bildungsorganisationen). Gemeinsam werden Sensibilisierungskampagnen zugunsten lebendiger Flüsse durchgeführt. Seit 2005 koordiniert das ERN die europäische Big Jump Kampagne. Das European Rivers Network wurde 1994 von Sozialunternehmer und Ashoka Fellow Roberto A. Epple gegründet.

www.rivernet.org

www.bigjump.org

Good Planet Belgium

GoodPlanet Belgium, ehemals GREEN asbl, leistet seit 1997 Arbeit in der Nachhaltigkeitsbildung mit Jugendlichen und Erwachsenen. GoodPlanet Belgium entwickelt dazu Angebote und Instrumente und begleitet pädagogische Projekte zu Umweltthemen (Wasser, Energie, Mobilität, Konsum, grüne Berufe usw.). Die Organisation richtet sich in ihrer Arbeit hauptsächlich an Jugendliche. Sie ist nunmehr Partner von Unternehmen, die eine gesellschaftliche Verantwortung vertreten, sowie von öffentlichen Einrichtungen und Organisationen, die Umweltprojekte umsetzen möchten. Seit 2005 ist GoodPlanet Ko-Organisator des Big Jump in Belgien. 2013 änderte GREEN asbl seinen Namen in GoodPlanet Belgium und wurde belgischer Partner innerhalb des internationalen Netzwerks GoodPlanet, gegründet von dem berühmten und für den Umweltschutz engagierten Fotografen Yann Arthus-Bertrand. Diese Zusammenarbeit zeichnet sich durch eine neue Synergie aus: die Vermittlung einer starken Botschaft, veranschaulicht durch die Fotos von Yann Arthus-Bertrand, um einen größtmöglichen Teil der Welt über die Wichtigkeit eines nachhaltigen Lebensstils aufzuklären.

www.goodplanet.be

European Environmental Bureau (EEB)

Mit Pieter de Pous und dem Europäischen Umweltbüro (EEB: European Environmental Bureau) hat die Big Jump Challenge einen Partner, um Jugendliche mit politischen Entscheidungsträgern in Europa in den Dialog zu bringen. Das EEB ist 1974 in Brüssel gegründet worden. Es ist ein Dachverband von über 140 Umweltorganisationen aus ganz Europa, und dem Ziel verpflichtet, die Umwelt in Europa zu schützen und zu verbessern. Das EEB hat zahlreiche Erfahrungen mit der strategischen Begleitung von EU-Politik-Prozessen.

www.eeb.org

Die nationalen Partner der Big Jump Challenge

Die Big Jump Challenge wird von einem Netzwerk von Partnerorganisationen getragen. Sie informieren vor Ort über die Kampagne und motivieren und unterstützen Teams bei der Organisation ihrer Partner Jumps. Wer mehr über die Teilnahme an der Big Jump Challenge wissen möchte, kann sich deshalb nicht nur an das Bíg Jump Challenge Team (info@bigjumpchallenge.net), sondern gern auch an die nationalen Partnerorganisation wenden. Bisher haben wir Partner in folgenen Ländern:

Österreich
Youth Taking Action for the Earth (YTAE) – WWF Austria

YTAE ist ein buntes Netzwerk von jungen Leuten, das sich durch Inspiration, Motivation, Bildung und Aktion zur Lösung von Umweltproblemen einsetzt. Als ein Teil des Schutzprogramms des WWF Österreich unterstützt YTAE die Entwicklung von Young Leaders, die durch praktische Erfahrung lernen, wie Projekte geplant und realisiert werden. YTAE stützt sich auf Ideen des Empowerment, einer aktiven Bürgerschaft, einer internationalen Vernetzung, eines nachhaltigen Lebensstils und einer Stärkung der Beziehung zur Natur.

BJC-Kontakt: Valentin Lechner, valentin.lechner@live.de

SCI Austria

SCI Österreich, 1947 gegründet, ist der österreichische Zweig der weltweiten Friedens- und Freiwilligenorganisation Service Civil International (SCI) und hat seinen SItz in Wien. Der SCI organisiert internationale Freiwilligenprojekte im Umwelt-, Sozial- und Friedensbereich in Österreich und schickt österreichische Freiwillige auf Langzeit- und Kurzzeitprojekte in der ganzen Welt. Daneben bemüht sich die Organisation mit Bildungsprojekten und Aktionen um eine ökologischere und gerechtere Welt. SCI Österreich co-organisierte 2013 und 2014 das River Jump!   Festival.

Kontaktperson: Thomas, office@sci.or.at

BELGIen
Good Planet Belgium

GoodPlanet Belgium, ehemals GREEN asbl, leistet seit 1997 Arbeit in der Nachhaltigkeitsbildung mit Jugendlichen und Erwachsenen. GoodPlanet Belgium entwickelt dazu Angebote und Instrumente und begleitet pädagogische Projekte zu Umweltthemen (Wasser, Energie, Mobilität, Konsum, grüne Berufe usw.). Die Organisation richtet sich in ihrer Arbeit hauptsächlich an Jugendliche. Sie ist nunmehr Partner von Unternehmen, die eine gesellschaftliche Verantwortung vertreten, sowie von öffentlichen Einrichtungen und Organisationen, die Umweltprojekte umsetzen möchten. Seit 2005 ist GoodPlanet Ko-Organisator des Big Jump in Belgien. 2013 änderte GREEN asbl seinen Namen in GoodPlanet Belgium und wurde belgischer Partner innerhalb des internationalen Netzwerks GoodPlanet, gegründet von dem berühmten und für den Umweltschutz engagierten Fotografen Yann Arthus-Bertrand. Diese Zusammenarbeit zeichnet sich durch eine neue Synergie aus: die Vermittlung einer starken Botschaft, veranschaulicht durch die Fotos von Yann Arthus-Bertrand, um einen größtmöglichen Teil der Welt über die Wichtigkeit eines nachhaltigen Lebensstils aufzuklären.

BJC-Kontakt: Isabelle Magils, i.magils@goodplanet.be

Natuurpunt

Natuurpunt ist eine Organisation zum Schutz der noch bestehenden Natur in Flandern durch das Aufkaufen und Verwalten von Land, Artenschutz, die Durchführung von Sensibilisierungsprogrammen für die allgemeine Öffentlichkeit und spezielle Zielgruppen sowie Lobbying in der lokalen und regionalen Politik. Zusammen mit 95.000 Mitgliedern und mehr als 6000 Ehrenamtlichen versucht Natuurpunt einen Unterschied für die flämische Natur zu erwirken.

BJC-Kontakt: Natalie Meeuwis, natalie.meeuwis@natuurpunt.be

BulGarien
Novo Badeste

Die NGO Novo Badeste (Neue Zukunft) ist eine Nonprofitorganisation, die offiziell seit dem 30. August 2007 besteht. „Neue Zukunft“ organisiert Aktivitäten mit dem Ziel, die Interessen und Bedürfnisse junger Menschen zu entwickeln, zu vertreten und zu schützen. Ihre Mission ist es, einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung und einer nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen zu leisten. Die Organisation greift bereits auf Erfahrungen in der Implementierung von Projekten, wie zum Beispiel die Kampagne für nachhaltige urbane Mobilität der Europäischen Kommission, zurück und ist verantwortlich für die Umsetzung der Big Jump Challenge-Kampagne in Bulgarien.

BJC-Kontakt: Svetorzar Gradev, svetozar.gradev@goerdeler-kolleg.de

KROATIen
Green Osijek

Die Organisation für Umwelt- und Naturschutz Green Osijek ist eine unabhängige Nichtregierungs- und Nonprofitorganisation, die 1995 in Osijek, Kroatien, gegründet wurde. Sie verfolgt das Ziel, Bürgerinnen und Bürger in den Bereichen Natur- und Umweltschutz, Verbesserung der Lebensqualität durch Interessensvertretung, Förderung und Realisierung ökologisch akzeptabler Technologien und nachhaltige Entwicklung zu bilden und zu aktivieren.

Tätigkeitsbereiche:

  • Natur- und Umweltschutz
  • Lobbyarbeit und Stärkung der öffentlichen Partizipation in Entscheidungsfindungsprozessen
  • Förderung der nachhaltigen Entwicklung durch öffentliche Vorträge, Ausstellungen, Runde Tische, Konferenzen, Druck- und Videomaterialien
  • Sensibilisierung und Bildung im Bereich Natur- und Umweltschutz
  • Förderung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz
  • Stärkung von Öko- und ländlichem Tourismus als ein Modell für nachhaltiges Management natürlicher Ressourcen
  • Vernetzung mit Organisationen und Institutionen mit ähnlichen Arbeitsgebieten in Kroatien und weltweit

BJC-Kontakt: Dinko Pešić, dinko@zeleni-osijek.hr

Tschechische Republik
Hnuti Brontosaurus

“Wir wünschen uns eine Welt, in der die Menschen nicht gleichgültig gegenüber der Umwelt sind und das natürliche und kulturelle Erbe respektieren, achten und gemeinsam bewahren.“

Die Nonprofitorganisation „The Brontosaurus Movement“ ist eine Gruppe von überwiegend jungen Menschen unter 26, denen die Welt, in der sie leben, nicht gleichgültig ist. Deshalb setzen sie sich für die Natur, historische Objekte und Menschen ein und verbinden diese wichtige Arbeit mit Spaß und unkonventionellen Erfahrungen. Sie sind unabhängig und immer offen für neue Ideen. Jedes Jahr schwärmen tausende Volontäre aus, um Orchideenwiesen zu mähen, Bäume zu pflanzen, Schlösser zu sanieren oder eine Schule in den Himalayas zu bauen, um nur einige Beispiele an Aktivitäten zu nennen. Die Bewegung besteht jetzt seit 40 Jahren, verfolgt klare Ziele, feiert sichtbare Erfolge und hat mehr als 1000 stolze, tatkräftig unterstützende Mitglieder. Diese Mitglieder wählen ihren Vorstand. Für diese Teamarbeit ist Freundschaft genauso wichtig wie Vertrauen. Jeder der Mitglied bei einer angesehen Nonprofitorganisation werden will, kann sich den Aktivitäten von einer von 40 Kerneinheiten anschließen, die in der gesamten Tschechischen Republik tätig sind, oder The Brontosaurus Movement als Mitglied, Volontär oder Förderer unterstützen. Junge Menschen können auch bei Aktivitäten der Organisation im Ausland (Indien, Europa) mitmachen.

Hnuti Brontosaurus initiierte und co-organisiert seit 2013 den River Jump und ist die nationale Kontaktstelle der Big Jump Challenge in der Tschechischen Republik.

BJC-Kontakt: Vladimira Regerova, vladimira@brontosaurus.cz

FRANkreich
SOS Loire Vivante – ERN France

SOS Loire Vivante – ERN France ist ein Verein zum Schutz von Flüssen, insbesondere der Loire und ihrer Zuflüsse. Er wurde 1989 als Folge einer Bürgerbewegung gegen Talsperrenprojekte (vor allem gegen das Projekt von Serre de la Fare mit dem Ziel, das obere Loire-Tal zu überschwemmen) gegründet und hat das Flussprogramm „Plan Loire Grandeur Nature“ in die Wege geleitet. SOS Loire Vivante arbeitet heute mit den für den Fluss und seine Zuflüsse verantwortlichen Verwaltungsorganen zusammen. Der Verein tritt für lebendige Flüsse ein, informiert mit Bildungsprojekten im gesamten Einzugsgebiet und wacht kontinuierlich über jegliche Beeinträchtigungen und Schädigungen der Biodiversität am letzten wilden Fluss Europas. SOS Loire Vivante-ERN France koordiniert seit 1997 das pädagogische Projekt zur Entdeckung des Flusses Rivières d'Images et Fleuves de Mots, das dieses Jahr Partner der Big Jump Challenge ist. Seit 2005 koordiniert SOS Loire Vivante-ERN ebenfalls die Big Jump-Kampagne in Frankreich.

BJC-Kontakt: Lucie Galland, lucie.galland@rivernet.org

Georgien
Creative Development Center

“Creative Development Center” (CDC) ist eine Nichtregierungs- und Nonprofitorganisation, die am 27. Februar 2014 ins Leben gerufen wurde. Die Gründer repräsentieren initiative Gruppen, die seit 2009 in verschiedenen Bürgerinitiativen in Georgien und international aktiv sind. Die NGO hat vier Hauptarbeitsfelder, in denen sie bestehende Probleme in unserer Gesellschaft angeht:

- Friedensaufbau und –management: Die Vision des CDC beruht auf der Idee einer friedlichen Koexistenz. Die Region erlebt eine Realität voller Konflikte, was den Einsatz von Friedensinitiativen notwendig macht. CDC sieht Konflikttransformation nicht als ein Mittel der Konfliktlösung, aber hält Friedensaufbau und das Management von Friedensprozessen für die wichtigsten Maßnahmen.

- Non-formale Bildung: Das Bildungssystem von heute befindet sich in einer Entwicklungsphase. CDC nutzt als Teil dieses Prozesses innovative Methoden und Ideen in der Bildung.

- soziale Kunst: Selbstausdruck ist ein wichtiges Element bürgerlichen Engagements. Einer der besten Mittel für Selbstausdruck ist Kunst. Das CDC-Team hat Erfahrung in der Durchführung von Bürgerinitiativen mit dem Einsatz von Kunst. Es organisiert zu diesem Thema Treffen, Workshops und Ausstellungen.

- Unterstützung von Bürgerinitiativen

BJC-Kontakt: Irakli Piranishvili, irakli.piranishvili.1@gmail.com

Deutschland
DUH

Deusche Umwelthilfe e.V. (DUH) ist eine private, als gemeinnützig anerkannte Organisation zum Schutz von Natur und Umwelt sowie Verbraucherschutz. Zusammen mit Roberto Epple organisierte die DUH 2002 den internationalen Elbe Flussbadetag, auf den die europäische Flussbadekampagne Big Jump zurückgeht. Seitdem war die DUH an der Organisation zahlreicher Events zum Europäischen Flussbadetag in Deutschland beteiligt. Mit dem Netzwerk Lebendige Flüsse initiierte die DUH sehr viele Projekte zum Gewässerschutz und zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie mit besonderem Fokus auf Flüsse in Deutschland.

BJC contact: Sabrina Schulz, schulz@duh.de

Grüne Liga e.V.

Die Bundeskontaktstelle Wasser der GRÜNEN LIGA arbeitet seit Jahren zu Gewässerschutzthemen mit regionalem, bundesweitem und internationalem Bezug. Die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie steht im Fokus der Arbeit, zu der auch ein Informationsdienst mit zahlreichen Steckbriefen und dem WRRL-Info-Brief gehören. Die Bundeskontaktstelle Wasser ist fester Bestandteil der EEB Water Working Group und beteiligt sich an der Erarbeitung von EU-weiten Einschätzungen zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie.

www.wrrl-info.de

Polen
Klub Gaja

Klub Gaja ist eine der ältesten, führenden zivilgesellschaftlichen Organisationen in Polen, die sich für Umweltschutz und Tierrechte einsetzt. Sie wurde 1988 von Jacek Bożek gegründet. Die Mission von Klub Gaja ist es, unseren Planeten Erde zu schützen und die natürliche Umwelt für uns und für zukünftige Generationen zu bewahren.

Klub Gaja ist seit über 25 Jahren in verschiedenen Bereichen des Umweltschutzes aktiv. Wir arbeiten für den Naturschutz. Wir setzen nationale Kampagnen und Programme zum Schutz von Flüssen und Flusstälern um. Wir informieren die Öffentlichkeit über Umweltrisiken und –probleme im Zusammenhang mit menschlichen Aktivitäten und machen auf unsere gemeinsame Verantwortung für den Zustand unserer Umwelt aufmerksam. In unseren Bildungsveranstaltungen nutzen wir unkonventionelle Methoden und verschiedene Formen von Kunst.

Seit 1994 arbeitet Klub Gaja für den Schutz der Flüsse und Flusstäler in Polen, um die Wasserqualität im Ostseeraum zu verbessern. Er organisierte die nationale „Vistula Now“-Kampagne und erarbeitete die Bildungsprogramme „Wie rettet man einen Fluss“ und „Flusspatenschaft“. Die Organisation vermittelte Patenschaften für 650 Flüsse und Bäche an 1200 Orten in ganz Polen und gründete Partnerschaften für die Flüsse und die Ostsee. Das Programm „Flusspatenschaft“ richtet sich an alle Arten von Bildungseinrichtungen sowie Einrichtungen und Organisationen mit Interesse an den Bereichen Wassermanagement und Schutz von Flüssen und Flusstälern. In den Jahren 2005 – 2013 nahmen mehr als 100.000 Menschen an diesem Programm teil. Seit 2005 koordiniert Klub Gaja das Big Jump-Projekt in Polen. Zum Big Jump-Event im Jahr 2014 machten sich 1100 Menschen auf zu ihrem Fluss.

BJC-KontaKt: Jola Migdal, j.migdal@klubgaja.pl

Slowakei
People and Water

Die Nichtregierungsorganisation (NGO) People & Water wurde 1993 gegründet und verfolgt die Mission, ländlichen Gemeinden und Gemeindeverwaltungen, vor allem in der Euroregion Karpaten, Entwicklungsdienstleistungen anzubieten. Die NGO hat zum Ziel, ökonomische, soziale, kulturelle und Umweltprobleme an der Basis anzupacken, indem sie die Proaktivität von Bürgern in urbanen und ländlichen Regionen durch Förderung ihrer Entwicklung, ihrer Traditionen und der regionalen Diversität stärkt.

Der Ausgangspunkt für die Gründung dieser Organisation war die Erarbeitung eines alternativen Wassermanagementprogramms „Water for the Third Millennium“. Dieses Programm basierte auf einer Reform der Wassermanagementinstitutionen mit Schwerpunkt auf der Anwendung des Subsidiaritätsprinzips und der Dezentralisierung ökonomischer Macht zur Lösung von Wassermanagementproblemen in Bezug auf die ökologisch nachhaltigen Entwicklungsmaßnahmen an den Wassereinzugsgebieten der Slowakei, wie in der AGENDA 21 definiert. Das Programm wurde 1993 gestartet. Am 2. Juni 1994 ordnete das slowakische Parlament an, dass das Programm in die offizielle Wassermanagementpolitik der Slowakei aufgenommen wird.

 

Die Aktivitäten der NGO People and Water beinhalten die Erforschung, Erarbeitung, Förderung und Umsetzung von Programmen zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen. Seit 1995 konzentriert sie sich in ihrer Arbeit hauptsächlich auf folgende Entwicklungsprogramme:

  • The Blue Alternative - ein Programm zur Schaffung, Nutzung und zum Erhalt von Wasserressourcen in der Region Obere Torsya
  • The Village of the 3rd Millennium in the Carpathian Euroregion - ein komplexes Konzept zur regionalen Entwicklung auf Grundlage der Aktivierung menschlicher Ressourcen in ländlichen Gemeinden. Es diente als Pilot-Modell für die Förderung bürgerlicher Demokratie in der Lösung ökonomischer, sozialer, kultureller und Umweltprobleme in benachteiligten Regionen.
  • Vorbereitung der regionalen Nachhaltigkeitsstrategie für geringer entwickelte Regionen der Slowakei
  • Projekt „Water Forest” (2005 - 2009) - Mit Hilfe tausender Voluntäre wurden auf einer riesigen, durch eine Naturkatastrophe verwüsteten Waldfläche im Nationalpark Hohe Tatra Maßnahmen zur Sammlung von Regenwasser umgesetzt, um die Biodiversität und die Wasserressourcen dort wieder zu regenerieren.
  • „Water for the Recovery of the Climate – A New Water Paradigm“- eine Publikation, erschienen im September 2007, über den Zusammenhang zwischen Wasserkreislauf und Energieflüssen

BJC-Kontakt: Danka Kravčíková, danka.kravcikova@gmail.com

lettland
FEE Latvia

"Foundation for Environmental Education" (FEE) ist eine Nichtregierungs- und Nonprofit-Organisation, die nachhaltige Entwicklung durch Umweltbildung fördert. Ihre Hauptaktivitäten stehen im Zusammenhang mit der Umsetzung des Internationalen FEE-Programms in Lettland.

BJC-Kontakt: Ieva Gedzuna, ieva.gedzuna@zemesdraugi.lv

italien
Legambiente

Legambiente ist die verbreiteste Umweltvereinigung in Italien und als "Vereinigung mit Umweltinteresse" vom italienischen Ministerium für Umwelt, Land und Meer anerkannt. Sie zählt mehr als 1000 lokale Gruppen, 20 regionale Komitees und über 115.000 Mitglieder und Förderer. Um die 30.000 Klassen nehmen an ihren Umweltbildungsprogrammen teil und mehr als 3000 Jugendliche sind in Freiwilligen-Workcamps aktiv.

Legambiente hat die Mission, ein gutes Umweltverhalten ins Zentrum der Entwicklung und des langanhaltenden Wohlbefindens zu stellen. Die Verbesserung der Umweltqualität, der Kampf gegen alle Arten von Verschmutzung, eine vernünftige Nutzung von natürlichen Ressourcen sowie die Herstellung eines Gleichgewichts zwischen Mensch und Natur gehören zu den Werten, die Legambiente vertritt. Legambiente ist auch in Projekte und Initiativen zur Förderung und zum Erhalt von Schutzgebieten eingebunden, die den Schutz der Biodiversität und die Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raums zum Ziel haben.

BJC- Kontakt: Francesca Galante, francesca.galante@legambientepiemonte.it

Niederlande
Gelderse Natuur en Milieufederatie (GNMF)

"Gelderse Natuur en Milieufederatie" (GNMF) ist ein Verband bestehend aus hundert Umwelt- und Naturschutzorganisationen in der Provinz Gelderland (Niederlande). GNMF unterstützt lokale Gruppen und leistet Naturschutz mittels Einflussnahme auf die regionale Politik. Der Verband setzt Projekte und Kampagnen zur Förderung eines nachhaltigen Lebensstils um und arbeitet dabei mit einem breiten Netzwerk aus NGO's, Firmen und sozialen Organisationen zusammen.

Seit 2009 ist GNMF in der Organisation von Big Jumps aktiv. 2011 organisierte GNMF in eigener Initiative einen nationalen Big Jump und führt seitdem zusammen mit Partnerverbänden in anderen Provinzen das Ruder zum Big Jump in den Niederlanden.

GNMF zählt nicht nur 100 lokale Gruppen, sondern auch 150 einzelne Mitglieder. Das Büro in Arnhem ist zehn Minuten Fußweg vom Rhein entfernt.

BJC-Kontakt: Thijs Belgers, t.belgers@gnmf.nl

Rumänien
Valcea Scouts

Die Nationale Organisation "Romanian Scouts" (Rumänische Pfadfinder, www.scout.ro) wurde 1990 gegründet und ist mit etwa 3000 Mitgliedern und 75 lokalen Zentren im ganzen Land die größte regierungsunabhängige Jugendbewegung in Rumänien. Sie ist außerdem ein Vollmitglied der World Scout-Bewegung. Die Nationale Organisation der "Romanian Scouts" bietet ein Bildungsprogramm für einen Zeitraum von 17 Jahren an (von 7 bis 24 Jahre). Gegenwärtig organisiert NORS zahlreiche Aktivitäten, sowohl landesweit über nationale Teams als auch lokal über die 75 lokalen Zentren. Die Aktivitäten umfassen verschiedenste Bereiche, wie Training, Kompetenzsteigerung,  Integration von jungen Menschen mit Behinderungen, Wohltätigkeitsaktivitäten, staatsbürgerliche Bildung, Umwelt und Umweltbildung, berufliche Qualifizierung, Seminare, Workshops, Publikationen (Zeitschriften, Flugblätter, Broschüren), nationale und internationale Camps, Jugendaustausche, Fundraising und noch viele mehr des Pfadfinderprogramms, die mittels der Pfadfindermethode in die Praxis umgesetzt werden.

Das Pfadfinderzentrum in Ramnicu Valcea hat über 150 Mitglieder jeden Alters. Die ökologische Bildung und der Umweltschutz sind ein wichtiger Teil der Aktivitäten des Hauptsitzes (Schutzgebietsmanagement, Ausbau des Ökotourismus, Seenreinigung, Recycling und Kunst usw.).

BJC-Kontakt: Prof. Jany  LALU, lalujany@yahoo.com

 

Länderübergreifende Initiativen
Youth Environment Europe (YEE)

Youth and Environment Europe (YEE) ist eine Plattform von 46 europäischen Jugendorganisationen, die Naturwissenschaften studieren oder für den Umweltschutz aktiv sind. Die Mitgliedsorganisationen kommen aus 27 Ländern. YEE hat das Ziel, Jugendliche zum Umweltschutz zu ermutigen und eine Plattform zu bieten, wo diese Organisationen zusammenarbeiten können.

Die Aktivitäten von YEE werden von jungen Menschen unter 30 organisiert und durchgeführt. YEE organisiert und unterstützt alle Aktivitäten, die das Wissen, das Verständnis und die Wertschätzung der Natur sowie das Bewusstsein junger Menschen über Umweltprobleme erhöht. YEE möchte das Engagement von Jugendlichen für die Prinzipien des Umweltschutzes fördern. Dazu müssen im Sinne des Schutzes und der vernünftigen Nutzung natürlicher Ressourcen freiwillige Aktionen junger Menschen in Bewegung gebracht werden. Da Umweltprobleme keine Grenzen kennen, arbeiten die Mitglieder innerhalb von YEE zusammen, um Ideen in den lokalen Gruppen und gemeinsamen Aktivitäten umzusetzen. Im Rahmen internationaler Aktionen will YEE das öffentliche Bewusstsein erhöhen und Druck auf Unternehmen und Politik ausüben.

BJC-Kontakt: Natalia Luchko, natalia@yeenet.eu

River Jump

River Jump! 3 Nations, 1 Nature ist eine Jugendinitiative, die junge Menschen aus den drei Nachbarländern Österreich, Tschechien und der Slowakei auf die Schönheit und den Naturwert der bedrohten March-Thaya-Auen aufmerksam machen will, aber auch ein allgemeines Bewusstsein für nachhaltige Lebensstile schaffen will. Seit 2012 wurden zahlreiche Flashmobs, Freiwilligenaktionen und zwei große mehrtägige Veranstaltungen rund um Flusssprünge in die March organisiert (2013 in Hohenau, Österreich, und 2014 in Lanžhot, Tschechien).

Weitere Helfer und Mitstreiter

Die Big Jump Challenge wird von einem Netz unterschiedlicher Initiativen unterstützt, die uns mit interessanten Informationen, Materialien, Kontakten oder auch bei der Öffentlichkeitsarbeit unter die Arme greifen und mit uns zum Big Jump aufrufen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Water Messengers (eine Initiative von International Secretariat for Water)
  • Rettet das Blaue Herz Europas (eine Kampagne von Euronatur, Riverwatch und lokalen Partnern für den Erhalt der Balkanflüsse)
  • SOS Ostsee (ein Projekt des Goethe-Instituts Moskau und weiterer Goethe-Institute)

Unterstützer der River Action Toolbox:

Gruppenfoto Seminar

 

Bei der Entwicklung der River Action Toolbox wurde das CRESSI Team von Studierenden der Universität Greifswald unterstützt. Sie entwickelten einige der Tools im Rahmen eines Seminars über soziales Unternehmertum im Sommersemester 2014 (unter der Verantwortung von Dr. Rafael Ziegler).

 

Weitere Anregungen und Materialien kamen auch von:

NABU Greifswald (Clean up manual)

Ziel-Fisch Gbr (Fischsuppenrezept)

Die Förderer der Big Jump Challenge

CRESSI- Creating Economic Space for Social innovation

Von 2014 bis 2018 untersuchen WissenschaftlerInnen unterschiedlicher Disziplinen aus Oxford (Projektkoordinator), Budapest, Delft, Greifswald, Heidelberg, Pavia und Tampere die wirtschaftlichen Grundlagen sozialer Innovation.  Der Fokus liegt dabei vor allem darauf, wie Politik und soziale Innovatoren Teilhabe- und Teilnahemöglichkeiten marginalisierter BürgerInnen in Europa verbessern können. Die Big Jump Challenge ist Teil der Wissenschaftskommunikation des CRESSI Projekts. Sie zielt darauf, Jugendliche in Europa durch innovative Kommunikationsinstrumente für Social Innovation und Gewässerschutz zu begeistern.

www.sbs.ox.ac.uk/cressi

Europäische Union

CRESSI (Creating Economic Space for Social innovation) wird im 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union gefördert unter der Zuwendungsvereinbarung Nr. 613261.
 

 

SERI Germany e.V.

Das Sustainable Europe Research Institute (SERI) Germany e.V. hat die Organisation des europäischen Flussparlaments, das im Juli 2015 in Brüssel stattgefunden hat, unterstützt.